The Magic Sound of Sinti-Jazz
Im Rahmen des 10. Blues & Jazzfestival Köpenick
27. August 2005, 19.30 Uhr, Alt-Köpenick 21 / 12555 Berlin
Die Aneinanderreihung von Quintett, Big Band und Solist lässt nur erahnen, was auf
dem Programm steht. Schlagworte, wie "Welt-Premiere" und "The Magic Sound", sagen beileibe nicht alles.
Erst das Motto, "Hommage à Django Reinhardt", bringt Licht ins Dunkle.
"Sinti Swing Berlin", gegründet 1986, eröffnet
den Violinen- und Gitarren- Zauber: Das allein hätte sich mehr als gelohnt. Martin Weiss, der diverse
Instrumente beherrscht (Gitarre-Bass-Klavier-Akkordeon), Teil einer traditionsreichen Sinti-Musiker-Familie
ist und mit Stephane Grappelli ein Doppelkonzert absolviert hat, ruft das Django Reinhardt-Repertoire ab: Der
einmalige Jazz der 30er- und 40er Jahre wird lebendig.
Im zweiten Teil der "Hommage", das non plus ultra
schlechthin, treffen erstmalig Violinist Martin Weiss und die RIAS BIG BAND, Leitung: Jörg Achim Keller, aufeinander.
Vom "Sinti Swing Quintett" gespielte und zur Wiederholung ausgewählte
Kompositionen stehen im reizvollen Mittelpunkt: "Djangology", "Nuages", und "Sweet Georgia Brown". Welchen
Schmuck die "Weltneuheit" tragen wird, dafür sorgen solistisches Einfühlungsvermögen und Arrangements.
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